Konzert von Alexander Wünsche Trio JazzTube Bonn 2016 - Foto: Meike Böschemeyer für SWB Bus und Bahn - Jazz - Festival - Heussallee - Museumsmeile - Haus der Geschichte

Aus der U-Bahn auf die große Bühne

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Bereits zum fünften Mal belebte das Musikformat JazzTube die U-Bahn-Haltestellen in Bonn und feierte somit ein kleines Jubiläum.

An drei aufeinanderfolgenden Wochenenden im August und September überzeugten die jungen Musiker in der Bonner U-Bahn Fahrgäste, Passanten und spontane Zuhörer von der Qualität der regionalen Jazz-Szene

An den Haltestellen „Hauptbahnhof /Thomas-Mann Straße“, „Universität/Markt“ und „Heussallee/Museumsmeile“ waren insgesamt 15 Bands zu hören. Und nach den Auftritten wählten die JazzTube-Fans anschließend ihre Favoriten, die am 23. Oktober beim Abschlusskonzert im LVR-LandesMuseum Bonn auf der großen Bühne stehen werden.

Seit der Premiere im Jahr 2012 fördert SWB Bus und Bahn mit der Reihe JazzTube die Jazz-Szene in Bonn und Umgebung – und das mit großem Erfolg. Das Filippa Gojo Quartett, das 2015 zum zweiten Mal bei JazzTube auftrat, ist im gleichen Jahr mit dem neuen deutschen Jazzpreis ausgezeichnet worden und der Bonner Musiker Marcus Schinkel stand beim Jazzfest Bonn mit dem Weltstar Ernie Watts auf der Bühne. Generell haben viele Musikerinnen und Musiker, die bei JazzTube als Studierende und Newcomer mitwirkten, den Sprung in die Professionalität geschafft und bestreiten nun erfolgreich ihren musikalischen Alltag.

Mit dem Format JazzTube bietet SWB Bus und Bahn einerseits jungen Künstlerinnen und Künstler eine Plattform, auf der sie sich und ihre Musik vor einem breiten Publikum präsentieren können, andererseits ist JazzTube auch als Instrument gedacht, um Haltestellen als öffentliche Orte neu erlebbar zu machen.

JazzTube trägt außerdem dazu bei, das kulturelle Profil der Stadt überregional zu schärfen und wendet sich an ein weltoffenes Publikum. Insgesamt hat es innerhalb der JazzTube-Reihe in den vergangenen Jahren bereits 80 Konzerte mit 275 mitwirkenden Musikerinnen und Musikern gegeben. Das sind 7350 Minuten Live-Musik. Dabei sind von Jazz, Funk, Soul, Latin, Singer-Songwriter und Blues alle Stile vertreten.

Das Abschlusskonzert:

Während der gesamten Konzertreihe lief ein Online-Voting, bei dem Zuschauer unter jazztube.de für ihren Favoriten abstimmen konnten. Die drei beliebtesten Bands haben sich damit für das Finale am 23. Oktober qualifiziert.

„Pangea Ultima“:

José Díaz de León an der Gitarre, Daniel Manrique-Smith (Flöte), Roman Fuchß am Bass und Christian Fehre (Percussion) verarbeiten afrikanische Grooves, westliche Harmonik, indische Soundästhetik und lateinamerikanisches Temperament zu einer allumfassenden Weltmusik.

„Alexander Wünsche Trio“:

Alexander Wünsche, 1990 in Bonn geboren, war Preisträger bei „Jugend Jazz“ und Mitglied im Landesjugendjazzorchester NRW, mit dem er 2013 den WDR Jazzpreis in der Kategorie „Bester Nachwuchs“ gewann. Im April 2013 traf er den Bassisten Calvin Lennig und Schlagzeuger Philipp Klahn, ebenfalls Absolventen der Folkwang Universität der Künste in Essen, und gründete mit ihnen das Alex Wünsche Trio. In ihren Stücken verschmelzen verschiedene Einflüsse aus der Jazz-, Rock- und Popmusik miteinander. Das Trio spielt sowohl Eigenkompositionen als auch Arrangements von Jazz- und Popsongs.

„Soulification Project“: 


Das neu formierte Quartett mit Igor Lazarev (Gitarre), Carlo Cordes (Saxophon), Richard Münchhoff (Schlagzeug) und Yassmo‘ (Gesang, Rhodes, Moog) stellt in seinem Programm eine frische Mischung von „soulful tunes“ aus der eigenen Songschmiede und souligen Interpretationen bekannter Titel vor.

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